Der Ohrenkneifer


Was ist ein Ohrenkneifer?

Wissenschaftlicher Name : Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)

Gattung: Pterygota


Ohrenkneifer

Wissen rund um den Ohrenkneifer - alle Fakten, die Sie kennen sollten


Ohrenkneifer gehören zur Kategorie der Ohrwürmer. Sie sind rotbraun und mit langen Antennen ausgestattet. Am Hinterleibsende befindet sich eine Zange und gelbliche Beine. Klassische Ohrenzwicker haben zwar Flügel sowie eine Flugmuskulatur, werden aber trotzdem kaum beim Fliegen beobachtet. Die meisten Ohrenkneifer sind reine Fleischfresser. Es kann passieren, dass das Tier nach dem Verzehr einer Blattlaus auch ein wenig an den Blättern nagt. Diese Schäden sind kaum sichtbar. Auch Obst wird von den Ohrenkneifern nicht gefressen, da sie die meisten Schalen trotz ihrer kleinen Zangen gar nicht durchbrechen können. Die Zangen werden bei der Paarung oder zum Öffnen der Hinterflügel verwendet. Den Namen Ohrwürmer erhielten die kleinen Tiere bereits im Mittelalter. Hier wurden sie in der Medizin eingesetzt. Tote Insekten wurden als Pulver zerrieben und als Mittel gegen Ohrenschmerzen eingesetzt. Heute werden die kleinen Gartenhelfer hierfür nicht mehr verwendet.

Wie groß und wie alt wird ein Ohrenzwicker?

In der Regel sind Ohrenkneifer circa 25 Millimeter lang. Die größten lebenden Arten haben eine Länge von 50 Millimeter. Hierbei handelt es sich um Riesenohrwürmer, die vor allem in Australien zu finden sind. Weltweit sind bis zu 1700 Arten bekannt. In vielen Gegenden ist der Ohrenkneifer auch als Ohrwurm, Ohrenzwicker oder Ohrenschlepper bekannt. Sie werden als Mittel gegen Schädlinge im Garten eingesetzt und werden von jedem Biogärtner sehr begrüßt. Sie würden sogar Ohrenkneifer kaufen, um die Pflanzen zu schützen. Wer keine Ohrenkneifer kaufen möchte, der kann sie auch ganz einfach selber züchten, anstatt sich mit dem Thema "Ohrenkneifer bekämpfen chemisch" zu beschäftigen.

Wie vermehrt sich ein Ohrenkneifer?

Früher gab es die Legende über Ohrenzwicker, dass diese ihre Zangen dafür einsetzen, um das Trommelfell von Menschen zu durchschneiden und ihre Eier im Schädel der Menschen zu platzieren. Durch diesen Mythos haben auch heute noch viele Menschen Angst vor Ohrenzwicker und setzen sich daher mit dem Thema "Ohrenkneifer bekämpfen chemisch" auseinander. Ohrenzwicker erzeugen pro Jahr eine Generation. Die Männchen haben ein sehr ausgeprägtes Balzverhalten. Die Weibchen zieht die Brut meistens in Rindenhöhlungen oder Erdlöchern aus. Hierbei achtet sie darauf, dass diese immer schön sauber gehalten wird. Selbst die Larven werden vom Ohrenzwicker Weibchens gereinigt und mit Nahrung versorgt. Bei einer natürlichen Vermehrung muss ein Gärtner keine Ohrenkneifer kaufen.

Wovon ernährt sich ein Ohrenkneifer?


Viele Gärtner setzen keine Mittel gegen Ohrenkneifer ein, da sie sich hauptsächlich von Blattläusen und Raupen ernähren, sondern entscheiden sich zum Ohrenkneifer kaufen. Sollte ein Ohrenzwicker einmal auf Obst zu finden sein, dann ist er höchstens anderen Schädlingen gefolgt. Das bedeutet, dass nicht ein Ohrenzwicker der Schädling ist, sondern er ist vielmehr ein nützlicher Gartenhelfer. Natürliche Mittel gegen Schädlinge sollten vielmehr gegen Schnecken, Raupen oder Blattläuse eingesetzt werden. Beim Befall von Läusen auf Pflanzen sollte man einige Ohrenkneifer kaufen. In einigen Fachgeschäften oder Online Shops kann man Ohrenkneifer kaufen und direkt im Garten aussetzten.

Wie kommen Ohrenkneifer in die Wohnung?

Ganz anders sieht es aus, wenn sich Ohrenzwicker in der Wohnung eingefunden haben. Hier sollten die kleinen Insekten eingefangen werden. In der Regel ist das beste Mittel gegen die kleinen Insekten ein Glas, das vorsichtig auf das Insekt gestülpt wird. Unter das Glas wird ein stabiles Blatt oder dünne Pappe geschoben, sodass das Tier vorsichtig nach draußen getragen werden kann. Ohrenkneifer stehen zwar nicht unter Naturschutz, sollten aber trotzdem nicht einfach mit einer chemischen Keule vernichtet werden. Man kann auch mit milden Mitteln Ohrenkneifer bekämpfen. Chemisch sollte nur vorgegangen werden, wenn eine wahre Invasion die Küche bevölkert. Dieses Phänomen tritt aber nur sehr selten auf. Meistens verirren sich höchstens einzelne Tiere in die Wohnung, sodass eine "Ohrenkneifer bekämpfen chemisch Methode" als Mittel gegen Ohenkneifer unangebracht ist.

Was hilft bei Ohrenkneifern? / Warum ist eine "Ohrenkneifer bekämpfen chemisch Methode" nicht geeignet - welche Möglichkeiten gibt es?

Das Thema "Ohrenkneifer bekämpfen chemisch" sollte im Garten gar nicht aufkommen. In freier Natur haben die Ohrenzwicker ausreichend Feinde. Ohrenzwicker werden von Raubinsekten, Spinnen und Vögeln gefressen. Aus diesem Grund sollten Mittel gegen Ohrenkneifer im Garten nicht eingesetzt werden. Die Insekten leisten auf Holunder, Hibiskus, Schneeball, Rosen oder Jasmin ganze Arbeit. Im Garten haben Ohrenkneifer für viele Gärtner einen hohen Stellenwert. Viele Naturgärtner würden Ohrenkneifer kaufen, wenn Blattläuse gesichtet wurden. Sie setzen sie ganz gezielt dafür ein, um Schädlinge auf den Pflanzen im Garten auf eine natürliche Art und Weise zu vernichten. Somit kann auch bei Schädlingen im Garten auf chemische Mittel gegen Blattläuse oder andere Plagegeister verzichtet werden. Viel einfacher ist es, wenn Marienkäfer oder Ohrenkneifer auf die betroffenen Pflanzen zu setzen, damit diese in Ruhe ihre Arbeit verrichten könnten. Sind kaum Ohrenkneifer im Garten oder auf der Terrasse zu finden, sollte man einige Ohrenkneifer kaufen.

Präsentivmassnahmen gegen Ohrenkneifer

Bei einem leichten Befall kann als Mittel gegen Ohrenkneifer eine selbst gebaute Falle sehr hilfreich sein. Für diese Falle wird ein Blumentopf, Holzwolle, Heu oder Stroh benötigt. Die Falle wird mit der Öffnung nach unten an die Stelle aufgestellt, wo mehrere Insekten entdeckt wurden. Sollte die Küche oder Kammer hell sein, dann werden sich die Tiere in dunklen Ecken und Nischen verzichten. Wenn die Falle richtig aufgestellt wurde und einige Tiere gefangen wurden, dann kann die Falle ganz einfach nach draußen getragen werden. Anstatt Ohrenkneifer bekämpfen, chemisch oder biologisch vernichten zu wollen, sollte man eher froh sein, wenn sich ein paar Exemplare im Garten ansiedeln.